Rückblick Reise an die «Nadelwelt 2017» in Karlsruhe

Pünktlich um 06:45 Uhr standen die Teilnehmerinnen in Thun am Bahnhof bereit. In Bern stiegen dann noch einmal 12 Frauen dazu. Von da aus ging die Fahrt mit 26 Frauen direkt nach Karlsruhe an die Nadelwelt. 

Unser Chauffeur, Florian Rast von der Firma Moser, fuhr uns sicher ans Ziel. Kaum angekommen, schwärmten die Frauen zielstrebig zum Eingang. Die einen wagten sich in das Gedränge der Ladenstrassen, die anderen bewunderten zuerst in Ruhe die verschiedenen Ausstellungen.

In der Ladenstrassen war es schwierig, den Überblick nicht zu verliert. Für Textilbegeisterte gibt  es fast alles, was das Herz begehrt. Patchwork-Stoffe in allen Varianten, vom Uni-Stoff bis zum Batik. Hand- und Maschinen-Näherinnen, Strickerinnen, Stickerinnen und auch Filzerinnen kamen auf ihre Kosten. Es gibt zwei gute Gründe, sich nicht ganz dem Kaufrausch hinzugeben: erstens das Budget und zweitens das Gewicht der Einkäufe. Die mussten den ganzen Tag mitgeschleppt werden. Da waren diejenigen gut bedient, die mit Rucksack oder Rollkoffer unterwegs waren. Die Garderobe-Kästchen waren bei unserer Ankunft um 11 Uhr bereits alle belegt.

 

In der Ausstellung sind mir die Arbeiten von Jacqueline Heinz speziell aufgefallen. Mit unglaublicher Präzision quiltet sie mit der Maschine Stimmungsbilder in zarten, pastelligen Farben. Dort war das Fotografieren leider nicht erlaubt. Die Arbeiten von Jana Sterbova zum Thema «Gitter» haben wir sehr gut gefallen. Die modernen Quilts der Tessinerin Ramona Conconi faszinierten mich ebenfalls. Ihre Kreationen entstehen aus einfachen Formen und Uni-Stoffen.

 

Pünktlich um 17.15 Uhr ging es auf die Heimreise. Der Kofferraum und die Hutablagen im Car waren auffallen voll. Es gab wohl niemanden, der nicht mit einer Errungenschaft nach Hause fuhr. Zu gerne hätte ich in die eine oder andere Tasche geschaut …

 

Für mich ist der Ausflug an die Nadelwelt jedes Jahr ein Höhepunkt. Karlsruhe wir kommen wieder!

 

Monika Walther 


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