Mitgliedertreffen patchquilt

in Melide, 15. Oktober 2016

 

 

Gut bepackt trafen wir (Esther Bühler, Annelise Frieden, Elsbeth Hulliger, Ur­sula Riesen, Susanna Schwarz und ich) uns im Zug nach Melide ins sonnige Tessin. Trotz 4-stündiger Fahrt verging die Zeit mit schwatzen, jassen und nähen wie im Flug.

Aber ännet dem Gotthard flogen nicht die «Brämen», sondern die Regen­tropfen! Es regnete in Strömen und als wir das Hotel erreichten, waren einige Kleidungsstücke durchnässt, da die Taschen nicht wasserdicht waren.

 

Zim­merbezug und wieder raus in den Regen auf Restaurantsuche, da sich ein seltsames Knurren bemerkbar machte. Wir waren fast die einzigen Touristen im Restaurant. Nach einigem Hin und Her hatte jede etwas Feines auf dem Teller. Nach dem Essen wehte uns fast orkanartig Regen und Wind ins Ge­sicht, sodass wir eine Programmänderung vornehmen mussten – he ja, Quil­terinnen sind ja immer flexibel. Der Ausflug nach Lugano wurde gestrichen.

 

Zimmerruhe war angesagt bis 17 Uhr, da um diese Zeit die Ausstellung der Happy Fingers geöffnet wurde.

 

 

 

Aber ännet dem Gotthard flogen nicht die «Brämen», sondern die Regen­tropfen! Es regnete in Strömen und als wir das Hotel erreichten, waren einige Kleidungsstücke durchnässt, da die Taschen nicht wasserdicht waren. Zim­merbezug und wieder raus in den Regen auf Restaurantsuche, da sich ein seltsames Knurren bemerkbar machte. Wir waren fast die einzigen Touristen im Restaurant. Nach einigem Hin und Her hatte jede etwas Feines auf dem Teller. Nach dem Essen wehte uns fast orkanartig Regen und Wind ins Ge­sicht, sodass wir eine Programmänderung vornehmen mussten – he ja, Quil­terinnen sind ja immer flexibel. Der Ausflug nach Lugano wurde gestrichen.

Zimmerruhe war angesagt bis 17 Uhr, da um diese Zeit die Ausstellung der Happy Fingers geöffnet wurde.

 

Im eher kleinen Raum war es sehr ruhig, so dass wir genügend Platz hat­ten, die schönen Quilts zu bestaunen. Die 5 Happy Fingers nähten nach ver­schieden Themen jede zu jedem Thema einen Quilt, alle in derselben Grösse. Es war eine sehr schöne Ausstellung, wir haben es genossen, in aller Ruhe mehrmals durch die Quiltreihen zu gehen und immer wieder neue Details zu entdecken. Die Bernina Q24 Longarm Maschine haben wir nur aus einiger Distanz betrachtet, da keine von uns ein genügend grosses Zimmer zur Ver­fügung hat, um eine solche zu installieren!!

Nach einem Gang durch die schönen Gässli mit den zum Teil farbigen Häu­sern und vielen Details und bis zur Kirche, spazierten wir dem See entlang und suchten das uns empfohlene Restaurant Al Boccalino, wo wir unseren Abend kulinarisch beendeten. Zwischendurch entdeckten wir hin und wieder in einem Geschäft einen ausgestellten Quilt der Happy Fingers.

 

Pünktlich zur Öffnung um 10 Uhr trafen wir im Sala Ex-Bic ein, wo wir alle den Erkennungsbändel sowie Unterlagen wie auch Präsente erhielten und bega­ben uns direkt zum «Patchwork-Markt». Dieser war eher klein, aber fein. So fanden alle schöne selbstgefärbte Stoffe bei Heidi Hunninghaus. Inzwischen hatten auch Marianne Suter und Cornelia Wirz zu unserer Gruppe gefunden und wir setzten den Weg fort zur Swissminiatur. Viele hatten wohl diesen Ort schon einmal mit den Kindern besucht und trotz­dem war es wieder spannend, die verschiedenen Häuser und Orte zu benennen, bevor wir es lesen konnten. Gestärkt mit einem feinen Risotto, Dessert und Kaffee horchten wir im Sala Comunale den Worten von Claudia Belluzzi über die Näh­nadel. Wir erfuhren einiges, das wir noch nicht wussten. Dieser Vortrag war sehr interessant.

 

Wer den Fragebogen Swissquiz abgegeben hatte, durfte nun hoffen, einen der drei Preise zu gewinnen, aber leider gehörten wir nicht zu den Gewin­nerinnen. Wir konnten jedoch noch auf einen Preis hoffen, wurde doch ein Gemeinschaftsquilt der Happy Fingers mit Baumblättern der afghanischen Stickerinnen von Pascale Goldenberg amerikanisch versteigert. Der Erlös von CHF 635.00 wird an Pascale Goldenberg für ihr Projekt überwiesen, ein schö­ner Abschluss des Treffens in Melide.

 

Nun mussten wir uns leider von Cornelia und Marianne trennen, verliessen sie doch Melide in verschiedene Richtungen. Wir eisernen Quilterinnen nah­men etwas später den Spaziergang dem See entlang nach Bissone unter die Füsse, um den Abend in einem gemütlichen Restaurant zu beschliessen. Aus den uns gesagten 15 Minuten wurde zwar eine ganze Stunde, aber da die Abendstimmung nun sehr schön war, blieben wir sehr oft stehen um die Aussicht und das Seerauschen zu geniessen. Auch noch zu sagen wäre, dass

wir fleissig Ginkgoblätter für den Kurs bei Laura gesammelt hatten.

 

Erst während des letzten Morgenessens in Melide hatte sich die Sonne her­vorgewagt und uns dann den ganzen Tag begleitet. Nach dem Auschecken fuhren wir nach Lugano, sahen uns dort ein bisschen um und fuhren dann in einem übervollen Zug wieder in die Deutschschweiz zurück. Ein schöner Ausflug ging schon wieder zu Ende, aber wir haben uns in der Vorfreude auf den Ausflug der Thuner Quilters voneinander verabschiedet. Mir chöi üs scho wider uf öppis freue!

 

Silvia Wyss