Ausstellung bei Susanna Schwarz

Da ich schon viel über die Ausstellungen von Susanna gehört habe, machte ich mich auf, um sie diesmal nicht zu verpassen. Schon die Anreise war etwas zum Geniessen, mit dem Zug und Postauto bis Flühli, dann zu Fuss hinauf Richtung Hartlisberg. Nein, nicht um zu genügend Atem zu kommen, sondern um die herrliche Aussicht in die Bergwelt und hinunter zum Thunersee zu bewundern, blieb ich mehrmals stehen.

Da die Ausstellung gut «ausgeschildert» war, gabs keine Zusatzschleife, ich fand das Haus im Grünen sofort. An solchen Orten mache ich eigentlich sonst nur Ferien, aber ich gönne es Susannanatürlich, immer an diesem Ort zu wohnen, denn ich weiss ja, dass auch hier oben nicht nur so schönes Wetter ist, wie sie für die Ausstellung bestellt hat (sie muss einen guten Draht Richtung oben haben!).

 

Aber dann war Zeit, sich die vielen schönen Dinge anzuschauen, schon vor dem Haus begann es mit Werken der Floristin Franziska Wenger, mit viel Liebe waren die Blumen arrangiert, sei es in kunstvoll gearbeiteten Behältnissen oder auch in ganz gewöhnlichen Gugelhopfformen.

Dem Haus immer näher kommend begrüssten mich Filzwerglein auf einer Leiter und allerlei Filzschmuck von Regina Inniger.

 

Und dann sah ich endlich ein paar bekannte Gesichter aus der Patchworkszene. Gerda und Kathrin waren bereits bei der Kasse angekommen und hatten sich mit schönen Dingen eingedeckt. Ja, Susanna hat verschiedenste Sachen gemacht, da konnte frau nicht widerstehen. Eulen beäugten uns von überall her, als Einzeltiere, als Girlanden, als Mug rug mit passender Tasse und dann waren noch die Karten mit Tieren und Pflanzen. Alles lud zum Verweilen und Bewundern ein. Und am Schluss meines Rundganges fand ich Therese Kropf mit ihren Taschen und Mode Accessoires (z.B. Hüftschmeichler, Kleider und und und). Auch hier wunderschöne Arbeiten, die nicht in jedem Supermarkt zu kaufen sind.

Die Ausstellung ist so schön in die bestehenden Hausteile integriert, das macht

Spass. Der Brunnen plätschert, im Rasen konnte man frisch geschlüpfte Hühnchen oder auch im Garten wurden wir fürstlich bewirtet. Fleissige Helferinnen stellten leckere selbstgebackene Häppchen auf, servierten Getränke und blieben zu einem kleinen Schwatz sitzen.


Später machte ich mich auf den Heimweg und durfte die Umgebung in einem anderen Licht geniessen. So quasi als Abschluss der wunderschönen Ausstellung an einem wunderschönen Ort.

 

Silvia Wyss